Wie die richtige Geschäfts-Idee finden?

Eine der meistgehörten Aussagen von Angestellten, die sich gerne selbstständig machen möchten, ist:

„wenn ich eine geniale Idee habe, dann gründe ich!“

Der Ansatz ist richtig und falsch zugleich. Richtig, weil meist nur eine wirklich gute Idee auch funktioniert. Falsch, weil einem eine sehr gute Idee oft erst kommen und begegnen kann, wenn man sich intensiv auf den Weg gemacht hat, indem man andere, (rückwirkend) nicht so gute Ideen verfolgt hat.

Es gilt also einmal mehr als Gründer das Henne-Ei-Problem zu lösen.

Beispiel, warum nur der gegangene, steinige Weg zum ungeahnten Ziel führt

Stell Dir vor, Du träumst (wie ich das tue) davon, regelmäßig an ausgewählten, wunderschönen Orten auf der Welt zu arbeiten, die Dir Energie geben. Vor allem, wenn es zuhause in Deutschland nass und kalt ist. Oder wenn einem die Decke auf den Kopf fällt. Für wenige Tage oder sogar ein paar Wochen ausbrechen, dort wo ich wieder Kraft finde, wie schön wäre das? Die vermuteten Kriterien dafür: es sollte dort warm sein, eine schöne Aussicht haben, ruhig, gut erreichbar, etc.

2 Optionen:

Jetzt könnte man sagen, „wenn ich die geniale Location auf airbnb gefunden habe, dann reise ich!“. Sonst eben abwarten und daheim bleiben, bis mich in den nächsten zehn Jahren der Zufall küsst. Die meisten denken und handeln so, die meisten kommen deshalb selten im Leben an!

Oder Du kannst Dich auf den Weg machen und ihn gehen. Und zwar ohne den Anspruch, das Beste vom Besten gefunden haben zu müssen.

Wenn Du den Weg gehst

Solltest Du nun also wirklich die zweite, weit bessere Option gezogen haben, und zu dem Reiseziel losgestartet sein, wirst Du, den Weg gehend, an Dir bemerkt haben, dass Du auf bestimmte, Dir doch sehr wichtige Dinge nicht geachtet hast. Faktoren, die Du ehrlich gesagt, über Dich in Deiner gewohnten Umgebung zuhause nicht wissen konntest.

Du weißt nach der ersten Erfahrung nun besser, auf was Du nicht mehr verzichten möchtest. Das konnte Dir vorher in dem Ausmaß so nicht klar sein. Du musstest unterwegs erst in Dich hineinspüren, was Dir gut tut, was nicht, wo Du Dir was vorgemacht hast oder sogar Neues an Dir selbst Erstaunliches entdeckt oder geändert hast.

Um im Beispiel zu bleiben, Deiner Traum-Arbeits-Location fehlt vielleicht noch das super-high-speed Internet, weniger Kriminalität, symphytische Vermieter, die Möglichkeit zu surfen oder in die Berge vor der Haustüre zu gehen, usw. Das konntest Du erst woanders für Dich herausfinden. Das geht nicht vor dem PC hockend oder idem man Geschichten von anderen hört, die selbst andere Vorstellungen haben!

Viele Erfahrungen führen zum (Gründer-)Ziel, das Du heute noch nicht genau kennen kannst

Wenn Du in Deinem Leben nun mehrfach diverse (Geschäfts-)Ideen versucht hast umzusetzen – in unserem Beispiel eben zum Arbeiten viele geeignete und weniger gut passende Orte bereist hast -, wirst Du irgendwann zwei Dinge wissen:

  1. Welche 20+ Dinge müssen alle (ausnahmslos und gleichzeitig) erfüllt sein? [damit ich mich dort zum Arbeiten wohlfühle?]
  2. Was hat mir am besten gefallen, um es so oft wie möglich wieder zu fühlen? [an welchen Orten hatte ich super viel Energie und eine tolle Zeit?]

Im Idealfall hast Du also eine Gründungs-Idee verfolgt und dabei Deine Talente entdeckt, Lieblings-Kunden erkannt, die richtige zahlungsfähige Branche ausfindig gemacht, einen Match mit einem Co-Founder gefunden, etc.

Ab jetzt weißt Du, wo Deine Bestimmung ist, wie jene auszusehen hat und vor allem, wie es sich anfühlen soll.

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Beine beste, zu Dir passende Idee finden

Nun kann man die Idee- bzw. Ziel-Findung auch strategischer angehen.

Denn es ist nicht gesichert, dass bei drei oder mehr Versuchen das glücklich-machende Ziel gefunden wurde. Nur weil man viel sieht, ist das keine Garantie! Schließlich kann es sein, dass gleichzeitig eben mehr als 20 Komponenten erfüllt sein müssten (was man natürlich nur rückwirkend wissen kann), damit es endlich erfolgreich wird und sich für Dich richtig anfühlt. Du stehst aber vielleicht erst bei 10, glaubst aber nur 11 zu brauchen. Es könnte bis zur 20. ganze Jahrzehnte dauern. Gefährlich!

Es ist daher essentiell, diese Einfluß-Faktoren so früh wie möglich, vollständig und in hoher Zahl zu kennen. Bist Du dort angekommen, wird Dir alles gelingen – ist das Gold wert!

Die Lösung, die optimale Idee zum Starten zu finden

Dabei muss nicht zwingend alles noch selbst erlebt und erfahren werden. D.h. man muss nicht dutzende Reiseziele ausgetestet haben, um endlich das optimale zu finden, sondern nur eine Hand voll. Vieles ist durch Reflektieren nämlich heute schon klar.

  • Einiges kann aus Deiner Vergangenheit abgeleitet werden,
  • anderes aus Deiner Persönlichkeit.

So gerüstet, startest Du gleich nur die Ventures, die eine höhere Erfolgs-Wahrscheinlichkeit haben. Ein unschätzbarer Vorteil!

Das ist auch zwingend angebracht. Denn die meisten Gründer haben nur Energie für ein- oder zwei gescheiterte Startup-Versuche. Sie geben auf, bevor es endlich funktioniert.

Diese Angst zu scheitern, kennt oder oder spürt jeder, der den Schritt zur Gründung noch nicht gewagt hat. Deshalb zögert er oder sie. Die verzweifelte Suche nach Sicherheit führt dann zum Selbst-Betrug, dass man eben noch keine geniale Idee gefunden hätte – dann aber natürlich sofort starten würde.

Das passiert aber nicht! Deshalb werden die allermeisten den Weg zum eigenen Gründer-Glück aus Furcht und Unsicherheit niemals gehen. Niemand möchte das zum jetzigen Zeitpunkt wahrhaben, dass es niemals etwas wird.

Deine Kriterien reflektieren

Doch es gibt eine Abkürzung, ein Weg, der Dein Risiko minimiert. Der Prozess ist folgender, baucht jedoch etwas Anstoß bzw. Begleitung.

  1. Finde die Komponenten und das Zusammenspiel durch Reflektieren und Coaching.
  2. Starte dann baldmöglichst mit der Idee, die sich am besten anfühlt.
  3. Beobachte Dich, was Dir taugt und was nicht; sehe die Chancen, die sich unterwegs auftun.
  4. Drehe Deine erste Idee in diese energetische Richtung oder starte eine neue Idee, entlang Deines Gründer-Glücks.

Meine Ideation-Workshops für Gründungs-Willige

Wer seine beste Idee zum Starten noch nicht gefunden hat oder die aktuelle Idee ein Upgrade benötigt, dabei auch keinen Coach beauftragen möchte, für den biete ich immer wieder Ideation-Workshops an.

Darin lernst Du und nimmst Folgendes mit:

  1. Wann ist eine Idee wirklich gut, wann verschwendete Zeit?
  2. Welche Fragen solltest Du Dir in Deinem Leben immer wieder stellen?
  3. Viele neue Ideen bzw. alte mit einem neuen Twist.
  4. Eine konkrete Idee, die Du weiter verfolgst
  5. Ein individueller Trainings-Plan für diese Idee
  6. 10 Tage Follow-up Coaching-Briefe von mir, um dranzubleiben

Mehr Informationen dazu hier.

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