Was soll ich tun, was sollte ich lassen?

Ich liebe das Wort „Selbstwirksamkeit“.

Wer sich selbstwirksam fühlt, der ist fast immer auch selbstbewusst und anerkannt.

Die Frage ist nur, wie wird man nun wirksam?

Ganz einfach, man tut Dinge, die funktionieren und vor allem dabei viele kleine und große Erfolge abwerfen.

Im Gegensatz dazu gibt es Vorhaben, die eine hohe Wahrscheinlichkeit des Scheiterns innehalten. Davon sollte man tunlichst die Finger lassen, wenn zuvor die Selbstwirksamkeit nicht ausgeprägt entwickelt wurde und man nicht eine Art Resilienz-Schirm über sich aufgespannt hat.

Wenn man keine Ahnung von etwas hat, dann ist einem womöglich nicht bewusst, dass man von Anfang an ein totes Pferd reiten wollte.

Checkliste für die Erfolgs-Wahrscheinlichkeit Deines Projektes

Möchtest Du also im Vorfeld einer Gründung, eines Hobby-Projektes oder sonstigem Vorhaben wissen, ob jenes aussichtsreich ist? Ob Dir dies überhaupt ein gutes Gefühl, ja vielleicht sogar Glück beschert? Dann überprüfe Dein Projekt nach folgenden Kriterien:

  1. Habe ich Kontrolle über den positiven Ausgang, den Erfolg? Oder befindet sich dieser nur in meinem Einfluss-Bereich bzw. ist komplett fremdbestimmt?
  2. Ist die angestrebte Tätigkeit rein für mich selbst bestimmt; oder sogar für andere Menschen bzw. mit anderen zusammen?

Projekt-Glücks-Matrix

Um es plastischer zu machen, siehe folgende Tabelle mit Beispielen.

Hinweis: grün ist stark zu empfehlen, von rot ist definitiv abzuraten. Die Beispiele sind nicht immer eindeutig, da es freilich immer auch Kontext-abhängig ist. So wäre das Sonnenbaden Nahe am Äquator tendenziell im Kontrollbereich, in unseren Breiten im Winter eher Wunschdenken.

Matrix zum Check der Projekt-Erfolgs-Wahrscheinlichkeit – kontrolliere, was produktiv ist!

Fast alle lieben es, sich Dinge zu gönnen. D.h. zu konsumieren. Das erklärt, warum nicht wenige gerne shoppen gehen.

Konsum ist fast immer im Kontrollbereich, daher sind manche sogar süchtig danach. Man kann es sich jederzeit holen. Selbst wenn das Konsum-Glück naturgemäß nur von kurzer Dauer ist.

Sollte man über das Konsumieren jedoch keine Kontrolle haben (z.B. weil es ein benötigtes Angebot nicht zu kaufen gibt), man jenes also höchstens beeinflussen kann oder sogar fremdbestimmt ist, wird man damit sein Glücksgefühl nicht so leicht und vor allem weit seltener erzeugen können.

Grundsätzlich ist Konsum für die eigene Selbstwirksamkeit nicht relevant. Somit auch nicht für Dein Glück.

Wer ist schon stolz auf das was man gekauft hat. Schließlich ist es keine wirkliche Leistung, oder!

Wer hingegen kontrolliert produktiv ist, der tut Dinge. Wenn jene Aktivitäten dann auch noch wie gewünscht funktionieren, fühlt man sich im Leben und wirksam. Daher plädiere ich sehr dafür, fast ausschließlich die Dinge zu tun, welche einen produktiven Charakter haben.

Weil Nicht-Konsumieren, also Kosten sparen, somit im Kontroll-bereich liegt und sichdie Kundengewinnung, also der Umsatz, fast ausschließlich im Einfluß-Bereich befindet, sollte jedes Unternehmen in schwieriger Lage tunlichst zuerst die Kosten senken und sich nicht auf den Umsatz konzentrieren! Das erhöht die Überlebens-Wahrscheinlichkeit deutlich.

Was heißt nun produktiv?

Produktiv ist alles was man aktiv macht (z.B. joggen), Du also nicht passiv im lean-back-Modus bist (z.B. beim Film schauen) bzw. Dich berieseln lässt (z.B. lesen), sondern wo Du Dir und idealerweise sogar anderen etwas (in die Hand) geben kannst, das mit den menschlichen Sinnen erfahrbar ist.

Beispiele: Vorsingen (Hör-Sinn), Vortanzen (Sehen), Parfüm entwickeln (Riechen), Kochen (Geschmack), Mütze strickst (Tasten)… Auch Sport für Deine Gesundheit oder Verantwortung für andere zu übernehmen, zählen zu den produktiven Tätigkeiten.

Die höchste Form der Produktivität ist, wenn man etwas für und idealerweise zusammen mit anderen macht, das kontrollierbare Aussicht auf Erfolg hat.

Jeder der in einer Musik-Band gespielt und viel im Hobby-Keller mit seinen Kumpels für den großen Gig in der Schule geübt hat – denn das kann man kontrollieren – weiß, welche Glücksgefühle und Energie ein erfolgreicher Auftritt auslösen kann.

Das Spüren der Kompetenz, des Besser-Werdens, das Feedback der Schul-Freunde, usw., als das lässt Dich stark werden. Kaum ein Band-Leader in der Schule ist deshalb schüchtern, unbeliebt, oder?

Wer jedoch lediglich hofft und sich außerhalb der Kontroll-Zone befindet, will nur spielen, wenn mindestens 1000 Zuschauer dabei wären, wenn garantiert wäre, dass das eigene Buch ein Bestseller sein möge, wenn man nur das Startup anfängt, wenn 200% sichergestellt ist, dass es skaliert,… derjenige befindet sich schnell in einer Niederlagen-versprechenden Fremdbestimmung.

Wenn Du als Gründer oder Unternehmer mal Panik hast
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Sei kontrolliert produktiv

Wer sein Gründer- bzw. Projekt- bzw. gar Lebens-Glück sucht, der sollte sich auf den Weg machen und diejenigen auswählen, die ein starkes Selbstwirksamkeits-Gefühl zu entwickeln versprechen.

Das geht nur mit vielen kleinen und großen Erfolgserlebnissen. Um diese wiederum wahrscheinlich, ja sogar gesichert Realität werden zu lassen, übe Dich darin nur die Dinge anzupacken, die Du kontrollieren kannst. Am besten, wenn Du diese mit und vor allem für andere Menschen tust.

Einflussbereich für wahren Impact

Später erst – maximal aber anfangs parallel mit nur 20% Deiner Energie -, solltest Du, mit Deinem erworbenen bomben Selbstbewusstsein, unerschütterlichen Selbstwirksamkeit und einem Track-Record von vorzeigbaren Erfolgen und damit glücklich gemachten Menschen, verstärkt Projekte im Einfluß-Bereich starten und investieren.

  • Einerseits, weil Du damit Deine Potentiale und Talente weiter ausschöpfst und Grenzen ausloten kannst.
  • Andererseits, weil nur dort wahrer Impact in die Welt kommt, wo nicht alles sicher und kontrolliert ist. Dafür brauchst Du aber Durchhaltevermögen, das sich aus Deiner (vormaligen) Selbstwirksamkeit speist.

Bedenke stets die Reihenfolge: werde zuerst stabil durch Wirksamkeit, dann erst (über)mutig, um die Welt zu verbessern. Von Fremdbestimmtheit nimm immer Reißaus!

Übrigens: die erfolgreiche Eroberung der Ukraine durch Russland liegt lediglich im Einfluß-Bereich. Produktiv für andere Menschen ist der Krieg definitiv nicht! 
Daher wird der Überfall zwingend zur Niederlage für Putin. Selbst wenn er das Land besetzt, die Herzen des ehemaligen "Bruder-Volkes" - was sein Ziel war - und die der Weltgemeinschaft wird er niemals mehr gewinnen!  

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