Gründen in Kriegs-Zeiten – geht´s noch?

Mit der Invasion Russlands in die Ukraine hat ein epochales Ereignis stattgefunden. Manchem mag das noch nicht klar sein, weil es, wie bei der Klimaveränderung, momentan noch keine unmittelbaren persönlichen spürbaren Schocks erzeugt. In beiden Fällen gibt es leider kaum eine Chance für ein Zurück!

Bald werden viele aus dem westlichen Bullerbü aufwachen und merken, es geht in den nächsten Monaten und Jahren ans Eingemachte! Also nicht, ob gegendert wird, jede politische Gegenmeinung Nazi ist oder die Klima-Katastrophe beschworen wird. Es wird für viele in Europa (und womöglich darüber hinaus) um Leben und Tod gehen! Ob in einem erneuten kalten Krieg mit enormen Sicherheits- und Wohlstands-Verlusten oder in der Ausartung des 3. WK mit Nuklear-Option.

„Hey Chris, jetzt übertreibst Du aber!, oder?“

Ja und nein. Es kann immer vieles passieren, im Positiven wie im Negativen – Kippeffekte, ungewollte Verselbstständigungen. Manches davon ist wahrscheinlicher als anderes.

Es ist vollkommen klar, dass z.B. immer wenn sich Dinge aufstauen (Dolschstoß-Legende der Nazis, vermeintlicher Verrat der Nato an der Sowjetunion, Taiwan gehört China…), es nur eine Frage der Zeit ist, bis es eskaliert. Und der Damm ist nun irreparabel (an-)gebrochen.

Was hat Krieg mit Gründen zu tun?

Das hier ist ein Wake-up-Call für alle Gründer! Unternehmertum heißt als einer der ersten Chancen zu erkennen, wenn sich die Welt dreht.

In jeder großen Kriese gibt es statistisch 17% Gewinner und 83% Verlierer. D.h. mutig & schnell vs. Opfer & abwartend.

Ohne zynisch sein zu wollen, stellt sich die Frage, die den ein oder anderen auch gerade bzw. demnächst beschäftigt:

Wenn wirklich Krieg ansteht, soll man da überhaupt noch etwas machen?

Vergleichbar mit dem Asteroiden, der auf die Erde zurast und alles zu vernichten droht. Wie sollte man sich da verhalten?

Ein klares Plädoyer fürs Weitermachen & Dranbleiben

Aus vier maßgeblichen Gründen halte ich es für entscheidend, dass Du weiter alles für Deinen Gründungs-Traum gibst und Dir diesen nicht zerstören lässt:

  1. Prinzip Hoffnung: solange es noch nicht unmittelbar passiert ist, vielleicht geht ja noch alles gut aus – die Zeit nachträglich verschwendet zu haben würde man immer bereuen.
  2. Ablenkung: der Mensch braucht eine sinnvolle Aufgabe, eine vereinnahmende Ablenkung; sonst denkt man zu viel nach (über ungelegte Eier) und geht dabei kaputt.
  3. Chancen erkennen & handeln: wer gründet lernt zu riskieren, besser mit Ängsten umzugehen und sieht eher Chancen zum Handeln, um sich, die seinen, im Idealfall viele weitere Menschen zu retten.
  4. Träumen nicht verlernen: die Welt braucht Deinen Traum, selbst wenn seine Saat erst später nach der Dunkelheit aufgehen sollte.

Mein Appell an alle Gründer und Gründungs-Willigen:

Gerade jetzt noch mehr Power zu geben und wirklich nur noch auf den 10x Nutzen konzentrieren!

Wenn Du als Gründer oder Unternehmer mal Panik hast
==> chatte mich einfach gratis auf dem Panik-Chat an!
Ich versuche dann innerhalb weniger Minuten zu antworten.

Verschwende keine Zeit, Ressourcen und Energie mehr

Wenn Du bisher nur mit halber Fahrt unterwegs warst bzw. Du weißt, Du hättest noch mehr tun können, so ist jetzt die Zeit gekommen, alles zu geben, was Du hast! Denke nicht an die Rente, Dein Erspartes, Aktien, Krypto, etc. – es wird vielleicht sowieso alles weg sein, wenn die Welt kollabiert.

  • Fokussiere nur auf den überdimensionalen Nutzen für Deine Nichen-Zielgruppe, Menschen die Du auswendig kennst! Wenn Du diesen nicht hast, stell Dir die Frage „wie finde ich etwas, das 10mal besser ist als alles andere bisher?“, dann starte bald!
  • konzentriere Dich zu keinem Zeitpunkt mehr auf nur „nice to haves“ für irgendwelche Leute! Für Extra-Features und viele Zielgruppen-Optionen hast Du keine Zeit und bald vielleicht keine Ressourcen mehr. Löse ein Problem von Menschen die Du kennst – für ausgiebige Hypothesen-Tests hast Du keine Zeit.
  • übe Dich in Achtsamkeit, sieh das Schöne (in der Natur, Kinderlachen, Essen, Freundschaft, etc.), ehre Deine Gesundheit (selbst wenn Du Wehwehchen hast) und halte es niemals für selbstverständlich! Genieße und lebe intensiv in Deiner Freizeit das Hier und Jetzt. Ziehe daraus maximal viel Energie für Dein kraftkostendes, zeitintensives Projekt.

Larifari war gestern – jetzt stehen harte Entscheidungen und Kampf an!

Motiviere Dich

Mach Dich nicht kaputt, selbst wenn die Welt unter zu gehen scheint oder man es sich nur einbildet! Sonst meditiere! Wer Angst hat, kann nicht kreativ sein, um seine Situation und die der anderen zu verbessern.

Lenke Dich durch Arbeit ab, im Glauben auf einer Mission zu sein, die Welt zum Positiven zu verändern, reduziere die Noise und konsumiere kaum noch Nachrichten!

Überlege noch intensiver wie Du die Welt (Deiner Kunden) retten kannst. Als erfolgreicher Unternehmer kannst Du einen Unterschied machen mit Ideologie- & Denkverbot-freien (!) Produkten und Lösungen, die Sicherheit schaffen, Wohlstand erhöhen, Freiheit gewährleisten und den Menschen das gibt, was sie jetzt brauchen.

Das gilt im Großen wie auch im Kleinen, aber immer für Deinen Kunden mit einem 10x Unterschied zu Status-quo.

Energetisiere Dich (künstlich)!

Ob Du meiner drastischen Prognose zustimmst oder nicht, ich empfehle Dir dennoch den Worst-Case eines großen Krieges anzunehmen. Warum? Weil egal ob es eintritt oder nicht, Du damit Deine außerordentlichen Energien zünden kannst!

Lass den Bruce Wayne im Keller und hole den Batman raus!

Wenn Dich hingegen die aktuelle Situation lähmen sollte, dann hast Du einen starken Indikator, dass Du wohl nie ein Unternehmer geworden wärst – zumindest nicht ohne stark an Deiner mentalen Readiness gearbeitet zu haben. Schließlich ist Dir bisher noch nichts passiert und Du fällst schon um. Auch ein Geschenk zu wissen, dass Dich Gründen nur Nerven gekostet hätte.

Bist Du ein Gründer-Typ oder glaubst es? Dann werde aktiv, bleibe handlungsfähig, verschwende keine Zeit, liefere einen extremen Mehrwert für die Menschen – direkt oder indirekt.

Ein letzter Satz

Ich habe bisher noch nie so viele Ausrufe-Zeichen in einem Text verwendet wie im obigen. Denn selbst wenn ich manchmal starke Meinungen vertrete, so will ich es mit zu vielen Appellen nicht Oberlehrer-haft übertreiben. Schließlich ist Vieles einfach nur eine Frage der Perspektive.

Egal wie es kommt, ich möchte, dass jeder, der in der Welt etwas bewegen möchte, spätestens jetzt seinen Wake-up-Call erlebt. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Auch ich werde alles daran setzen, noch mehr auf einen 10x Value zu fokussieren, mir das Schöne in der Welt mit noch mehr Bewunderung und Dankbarkeit ansehen und bewusst spüren. Deshalb werde ich morgen gleich einen Berglauf in den Alpen machen und heute Nacht weiter an meinem Gründungs-Projekt arbeiten.

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